Spezial: COVID-19 (Corona-Virus)

Informationen zur Pandemie

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Grundlegende Informationen zum Coronavirus

Ein neues Virus beeinflusst seit einiger Zeit unser Tun und Handeln. Wir tun alles, um eine Ansteckung mit COVID-19 (Coronavirus SARS-Cov-2) zu verhindern. Solange es kein Medikament und keinen Impfstoff gibt, werden wir lernen müssen, mit dem Virus zu leben.

COVID-19 (Coronavirus, SARS-CoV-2) – Bausteine der Pandemie

Die aktuelle Pandemie wird von COVID-19 verursacht. Diese Bezeichnung ist der Rufname des Virus. Es gehört zu der Gruppe der Coronaviren. Diese befallen sehr häufig Tiere wie Fledermäuse. Nur wenige Coronaviren sind in der Lage, für den Menschen schädlich zu sein. Sie lösen dann zum Beispiel Schnupfen oder Durchfall aus. COVID-19 ist die Krankheit, die durch das Coronavirus SARS-CoV-2 ausgelöst wird.

Die Krankheit COVID-19

Das SARS-Cov-2 Virus schleicht sich über die Schleimhäute der Nase und des Rachens in unseren Körper ein und befällt dann nach und nach (vor allem bei einem schweren Verlauf) unsere Organe. Ausgestoßen wird es durch Tröpfchen, zum Beispiel beim Husten oder Niesen. Atmet ein anderer Mensch die ausgestoßenen Viren ein, so infiziert dieser sich auch mit SARS-Cov-2. Neue Erkenntnisse sagen, dass es nicht immer notwendig ist, dass der infizierte Mensch eine nicht infizierten Menschen direkt an hustet, durch sogenannte Aerosole, sogenannte Viruswolken in der Luft, die ein anderer Mensch hinterlassen hat, kann man sich auch anstecken.

Eine Infektion mit COVID-19 merkt man nicht sofort. Manchmal dauert es bis zu 14 Tage, bis Symptome von COVID-19 entstehen. Innerhalb dieser 14 Tage kann der Infizierte schon andere Menschen anstecken, wenn er niest, hustet oder spricht. Deshalb verbreitet sich dieses Coronavirus so schnell. Viele Menschen sind ansteckend und wissen es gar nicht. Bis vor kurzem wurde angenommen, dass COVID-19 eine Lungenkrankheit sei. Dem ist nicht so, dass Virus befällt nach und nach auch die anderen Organe des Körpers, zum Beispiel das Herz, die Nieren und die Leber. Die Lunge ist jedoch häufig das erst betroffene Organ und auch das, dass am schwersten betroffen ist. Manche Menschen merken davon nicht viel, außer dass sie Fieber haben und eine Art Schnupfen. Andere wiederum entwickeln eine Lungenentzündung und manchmal sogar ein Multiorganversagen. Wenn es soweit kommt, kann man an COVID-19 sogar versterben.

Die Symptome einer COVID-19 Erkrankung sind mal leicht, mal stark. Das hängt damit zusammen, wie schwer die Erkrankung bei der infizierten Person verläuft. Bei vielen fängt die Erkrankung völlig ohne Symptome an, das heißt sie können andere Menschen anstecken, merken aber nichts davon, dass sie krank sind. In einem Zeitraum von 2-14 Tagen brechen dann die Symptome aus. Häufig beginnt die Erkrankung durch den Verlust von Geschmacks- und Geruchssinn. Fieber, trockener Husten und Schnupfensymptome kommen irgendwann dazu. Auch Halskratzen kann ein Symptom für COVID-19 sein. Bei schweren Verläufen gibt es regelrechte Zustände der Atemnot. Das liegt daran, dass die Lunge durch die Erkrankung sehr angegriffen wird. Spätestens dann ist es wichtig, dass man sich in klinische Behandlung begibt. Wobei auch schon hohes Fieber ein Signal sein sollte, mal einen Arzt anzurufen.

Viele Arztpraxen, Therapiepraxen und andere Einrichtungen haben an ihre Eingangstürenschilder Informationen gehängt, auf denen steht, dass man mit den aufgezählten Symptomen nicht hineingelassen werden darf. Wird eine ärztliche Behandlung benötigt, weil Symptome für eine COVID-19 Infektion vorliegen, so sollte die Arztpraxis oder der kassenärztliche Bereitschaftsdienst (116117) telefonisch verständigt werden. Da viele Hausarztpraxen keine Tests auf das Virus durchführen können, muss man dafür sowieso in eine spezielle Praxis fahren, wobei im akuten Verdachtsfall auch ein Arzt nach Hause kommen kann. Bei akuten Symptomen der Atemnot sollte nicht lange gezögert werden und die allgemeine Notrufnummer (112) angerufen werden. Dann ist eine klinische Behandlung mehr als notwendig und muss schnell erfolgen.

Zusätzliche Risikofaktoren nehmen Einfluss auf den Verlauf der Krankheit

Es gibt Menschen, die haben eine höhere Wahrscheinlichkeit einen schweren Verlauf der Erkrankung, mit Notwendigkeit der Beatmung und einem Aufenthalt auf der Intensivstation, haben. Diese Menschen haben dann zum Beispiel schon Vorerkrankungen, die die Lunge oder das Herz betreffen, wie zum Beispiel Asthma, COPD o. ä.
Außerdem zählen Menschen über 65 Jahren auch zu den Risikopatienten. Auch sie haben eine höhere Wahrscheinlichkeit für einen schweren Verlauf der Erkrankung oder sogar für einen Tod durch die Erkrankung.
Es ist aber ausdrücklich zu erwähnen, dass nicht nur Menschen mit Vorerkrankungen an COVID-19 versterben können, sondern auch Menschen, die bisher keine Vorerkrankungen gezeigt haben.

Das Licht am Ende des Tunnels

Jede Ausnahmesituation wird irgendwann ein Ende haben​

Wann die aktuelle Pandemie soweit eingedämmt ist, dass wir alle Bereiche unseres gesellschaftlichen Lebens wiedereröffnen können, ist bisher unklar. Sicher ist aber, dass COVID-19 ein Erreger ist, der nicht ganz aus unserer Welt verschwinden wird. Genauso wie die Influenza (Grippe) o. ä., wiederkehrende Erkrankungen, können wir uns auch in 3-4 Jahren noch damit infizieren. Die Wahrscheinlichkeit einer Infektion wird dann aber höchstwahrscheinlich geringer sein, denn es wird an Impfstoffen geforscht, die dann dafür sorgen, dass weniger Menschen sich mit dem Virus anstecken können und somit die Verbreitung des Virus eingeschränkt wird.
Die politisch angeordneten Maßnahmen werden laut Robert-Koch-Institut und Bundesregierung, dann gelockert und aufgehoben, wenn sicher ist, dass der Höhepunkt der Pandemie in Deutschland vorbei ist oder, dass das Gesundheitssystem am Höhepunkt der Pandemie nicht zusammenbrechen wird. Wann genau dieser Zeitpunkt eintritt, lässt sich bislang nicht abschätzen.
In diesem Sinne, einfach mal zu Hause bleiben, die Füße hochlegen und abwarten. Es war noch nie so einfach, Gutes zu tun, indem man den ganzen Tag nichts tut.